Alfred-Jung-Straße 6-8

Der Werkpalast in der Alfred-Jung-Straße 6-8 ist ein eigenständiges Wohnprojekt innerhalb der Mietergenossenschaft SelbstBau e.G. auf einem Grundstück der gemeinnützigen
Stiftung trias.










Hier haben sich Frauen und Männer, Kinder und Senioren zusammengefunden, um ihre Vorstellungen vom Generationen übergreifendem gemeinschaftlichem Wohnen zu verwirklichen. Diese selbstgewählte Nachbarschaft mit separaten Wohnungen in der Hausgemeinschaft soll allen ein Nebeneinander von Individualität und Gemeinschaft entsprechend den persönlichen Bedürfnissen auf der Grundlage von Toleranz, Rücksichtnahme und gegenseitiger Unterstützung ermöglichen.


Das Streben nach einer bezahlbaren Wunschwohnung im städtischen Umfeld ist für alle Mieter nicht das alleinige Entscheidungskriterium für dieses Wohnprojekt. Das Erfahren von Gemeinschaft und die Möglichkeiten zur Mitverantwortung bei der Selbstverwaltung, zu einem sozialen Engagement im Wohnumfeld, in der unmittelbaren Nachbarschaft und zur Umsetzung ökologischer Aspekte bei der Bewirtschaftung von Haus und Garten sind gewollte Herausforderungen.

Wichtig ist uns die Förderung von Gemeinschaft und Individualität, von sozialem Engagement im Wohnumfeld und ökologisch verantwortungsvollem Umgang mit den natürlichen Ressourcen.


Das Leben in der Wohngemeinschaft des Werkpalastes bietet:
  • mehr als nur informelle Nachbarschaftskontakte
  • Raum für Gemeinsamkeit in Haus und Garten
  • Mitverantwortung und Mitarbeit bei der Hausverwaltung und Gartengestaltung
  • Strukturen für gegenseitige Hilfeleistungen und Unterstützung
  • ein Zuwachs an Sicherheit und Geborgenheit
  • ein funktionierendes gesellschaftliches Modell.


Projektdaten

Bauzeit: April 2009 – Dezember 2010
Wohnungen: 21
Besonderheiten: z.T. eigene Stromversorgung durch Solarstromanlage auf dem Dach
Stromkreis e.G.
Architektur: Anita Engelmann
Bauleitung: Peter Walter
Haustechnik: Planungsbüro Klaus Hofmeister & Falk Steldinger GbR
Statik: Anita Engelmann